Hummel Hummel …

via Indy:
„In der Nacht vom 20. auf den 21. Mai haben wir auf verschiedene Art und Weise etlichen Neonazis im Hamburger Raum deutlich gemacht, dass sie sich nicht in Ruhe und Anonymität wiegen können. Diese Aktion steht im Kontext der Proteste um den von Neonazis geplanten Aufmarsch in Hamburg am 2. Juni 2012.

Nazis haben Namen und Adressen:

Heiko Wöhler
Lomerstraße 28

Kai Otzen
Sandkamp 7, Pinneberg

Karl-Heinrich Göbel
Hartje-Rüter-Weg 57

Thorsten Schuster
Gefionstraße 24

Mario Liebert
Fahrenkröhn 136a

Es ist in der Stadt Hamburg und weit darüber hinaus bekannt, dass Neonazis für den 2. Juni 2012 in Hamburg einen überregionalen Aufmarsch durchführen wollen. Sie möchten unter dem völkischen Motto „Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung“ ihre menschenverachtende und auf Ausgrenzung basierende Ideologie in die Öffentlichkeit tragen. Seit 2009 zeichnen Freie Nationalistinnen und Nationalisten wie auch mit der NPD sympathisierende Kräfte für die unter diesem Motto jährlich stattgefundenen Aufmärsche verantwortlich.

Jeden Rassismus und Antisemitismus angreifen
Rassismus und Antisemitismus in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen finden sich nicht nur im Gedankengut der extremen Rechten, sondern in weiten Teilen der Gesellschaft, Politik und Medien.
Ob nun die Anfang der 1990er geführten Debatten um Schein-Asylant_innen, die faktische Abschaffung des Rechts auf Asyl, der erschwerte Zugang zu Bildung und Arbeit, der anti-muslimische Rassismus á la Sarazzin, der Rassismus in Schule, auf den Ämtern, auf der Straße etc.; überall ist rassistische Ausgrenzung Alltag für Menschen, die optisch nicht als weiße Deutsche zu erkennen sind.
Als Antifaschist_innen lehnen wir jede Form von Rassismus und Antisemitismus ab. Daher muss der alltägliche Rassismus der Bevölkerung wie auch die rassistische Diskriminierung durch staatliche Behörden und die staatliche Flüchtlingspolitik benannt und bekämpft werden.

Der letzte Naziaufmarsch in Hamburg, am 1. Mai 2008, war begleitet von einem massiven, breiten und militanten Protest. Damals waren über 10.000 Menschen auf den Straßen Hamburgs unterwegs, um den Neonazis deutlich zu machen, dass sie keinen Fußbreit geduldet werden. Daran gilt es in diesem Jahr anzuknüpfen.

Keine Zukunft für Nazis – Rassistische Zustände angreifen!
Verhindern wir den Aufmarsch!“

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